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Quelle: BuWoG/mko
15.09.2016

36 moderne und preisgünstige Sozialwohnungen aus Holz

Vier Gebäude in Holzbauweise entstehen in Burghausen im Holzfelderweg. (Foto: Architekturbüro Dillinger)

Vier Gebäude in Holzbauweise entstehen in Burghausen im Holzfelderweg. (Foto: Architekturbüro Dillinger)

Spatenstich am Holzfelderweg (von links): Anton Erber, Aushubfirma Fürstberger und Erber, Bernhard Huber, Johann Wimmer, Xaver Alexander Haas, alle Haas Fertigbau, Bürgermeister Hans Steindl, Geschäftsführer Markus Huber vom Bauherrn Burghauser Wohnbau Gesellschaft (BuWoG), Architekt Helmut Dillinger, Sebastian Brunner, BuWoG. (Foto: KommExpert)

Spatenstich am Holzfelderweg (von links): Anton Erber, Aushubfirma Fürstberger und Erber, Bernhard Huber, Johann Wimmer, Xaver Alexander Haas, alle Haas Fertigbau, Bürgermeister Hans Steindl, Geschäftsführer Markus Huber vom Bauherrn Burghauser Wohnbau Gesellschaft (BuWoG), Architekt Helmut Dillinger, Sebastian Brunner, BuWoG. (Foto: KommExpert)

Spatenstich für BuWoG-Projekt am Holzfelder Weg – 36 Sozialwohnungen – Bezugsfertig zwischen Juli und September 2017

4,5 Millionen Euro investiert die städtische Wohnungsbaugesellschaft BuWoG im Holzfelder Weg für den Bau von 36 Sozialwohnungen. Erstmals verwirklicht die BuWoG hiermit einen Holzständerbau, den das Fertigbauunternehmen Haas aus Falkenberg fertigen wird. Gestern fand der Spatenstich für dieses Wohnungsprojekt statt, mit dem das Angebot an preisgünstigen Wohnungen in Burghausen erhöht werden wird.

Dank Zuschuss des Freistaats über 600 000 Euro, einem bezuschussten Darlehen und der Überlassung des Grundstücks durch die Stadt will die BuWoG hier Neubauwohnungen zum Quadratmeterpreis zwischen 4,50 und 5,50 Euro Kaltmiete anbieten, was plus Nebenkosten auf 7,50 Euro hinausläuft.

„Wir wollen mit dem Gebäude die soziale Balance wahren helfen“, sagte Bürgermeister Hans Steindl. Die BuWoG mit ihren dann über 800 Wohnungen sei für die Stadt kein Geschäftsmodell – „wir unterstützen das Unternehmen vielmehr mit rund einer halben Million Euro im Jahr“, sagte der Bürgermeister und erinnerte daran, dass an dieser Stelle bis vor einigen Jahren schon soziale Wohnungen aus den 50er Jahren standen, die Gebäude aber nicht mehr sanierungswürdig gewesen seien und abgerissen wurden.

Bei dem Bau hat die BuWoG den Zuschlag dem Fertighaushersteller Haas in Falkenberg gegeben, was den Bürgermeister auch insofern freute, als Haas Hauptsponsor des Burghauser Fußballs in Zweitligazeiten gewesen sei.

Nachhaltige Bauweise
„Holzfertigbau wird auch im Wohnungsbau aufgrund seiner zahlreichen Vorteile immer gefragter. Wir bringen in dieses Projekt unsere Kompetenz im mehrgeschossigen Holzbau ein“, so Haas-Geschäftsführer Xaver Alexander Haas. Die Stadt Burghausen legte bei der Planung großen Wert auf eine nachhaltige Bauweise. Der natürliche, CO2-neutrale Baustoff Holz war unsere erste Wahl“, macht Bürgermeister Hans Steindl deutlich. Auch bei der Einhaltung der geltenden Energiesparverordnung könne Holz durch seine gute Isolierfähigkeit punkten. Ein weiteres wichtiges Entscheidungskriterium für Holz-Fertigbau war laut Bürgermeister die schnelle Bauzeit.

2.200 Quadratmeter Wohnfläche
Nur eines der vier Einheiten wird unterkellert. Dort werden Heizung und Technik eingerichtet. Parkplätze für die Bewohner gibt es im Anschluss nach Süden hin. Dorthin wird auch der dem Bau weichende Bolzplatz verlegt. Entstehen werden 2.200 Quadratmeter Wohnfläche, aufgeteilt in 17 Zweizimmerwohnungen, 17 Dreizimmerwohnungen sowie zwei Einzimmerappartements. Die Gebäude werden mit Laubengängen verbunden, jeweils zwei Gebäude bekommen zudem einen Innenhof. Der Bürgermeister sprach von einer gehobenen Planung, auch von einem Feldversuch, wie sich das Holz als Baumaterial bewährt. Denn BuWoG-Geschäftsführer Markus Huber machte schon deutlich: „Wir denken bei Neubauten schon an 50 bis 100 Jahre, dass die Gebäude in unserem Bestand bleiben.“

Wie Unternehmer Xaver Haas herausstellte, hat das Unternehmen mit seinen 600 Mitarbeitern in Falkenberg inzwischen zwei weitere Produktionsstandorte und somit insgesamt bereits 1000 Mitarbeiter. Das verwendete Holz stamme aus dem Raum Bayern, Österreich, Böhmen. „Wir wollen hier ein schönes Gebäude bauen und damit unsere Leistungsfähigkeit zeigen, was ja auch der weiteren Nachfrage dient.“